Modul 1 - Phase 1: Forschungsvorhaben zur sektorenübergreifenden Versorgung (Förderer: Deutsche Rentenversicherung, Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, Verband privater Krankenversicherung, BMBF)
Für die Behandlung und Rehabilitation einer chronischen Krankheit ist eine sektorenübergreifende Versorgung von besonderer Bedeutung. In Modul 1 werden Interventions- und Evaluationsstudien innerhalb der drei Themenfeldern gefördert.
Die Wirksamkeit und vor allem Nachhaltigkeit von Patienteninformation, Schulungsmaßnahmen und partizipativer Versorgungsgestaltung muss über die Versorgungssektoren hinweg evaluiert werden. Dabei kann die Nutzenbewertung insbesondere neuartige Versorgungskonzepte umfassen, ebenfalls können aber bestehende Maßnahmen untersucht werden.
Es wurde darauf geachtet, dass die Vorhaben sowohl den Versorgungssektor der Krankenversicherungen als auch den der Rentenversicherung betreffen und folglich über Schnittstellen der Kostenträger hinausreichen. Dazu werden ggf. Sekundärdaten verschiedener Sozialversicherungsträger zusammengeführt und analysiert, um das Versorgungsgeschehen in seiner Breite zu evaluieren.
Projekte
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – mehr als eine Entzündung des Darmes: Somatische und psychosoziale Problemfelder und ihre Versorgung im Fokus von Patienten-Informationen (PROCED)
- Effektivität eines metakognitiven Selbsthilfeprogramms bei Menschen mit Zwangsstörung
- Evaluation einer online‐basierten Transferförderung nach stationärer Depressionstherapie (OTF‐D)
- Gruppenintervention zur Stärkung von Stigma-Bewältigungskompetenz und Empowerment bei Menschen mit psychischen Erkrankungen (STEM)
- Individuelle Krankheitserfahrungen als Informationsquelle und Entscheidungshilfe: weiterer Aufbau und Evaluation der Website krankheitserfahrungen.de
- PACED - Evaluation von ambulanten und stationären Schulungen für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
- Wirksamkeit einer sektorenübergreifenden geschlechtsspezifischen Intervention zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens von KHK-RehabilitandInnen in der Phase-III-Rehabilitation (CARO-PRE-II)
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